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Ein heißer Sommertag mit erfrischendem Brunnenwasser - Ausflug der Historischen Werkstatt Nordenstadt nach Bad Schwalbach
Ein heißer Sommertag mit erfrischendem Brunnenwasser - Ausflug der Historischen Werkstatt Nordenstadt nach Bad Schwalbach.

In diesem Jahr startete die Historische Werkstatt Nordenstadt bereits am 30. Juni 2018 zur Ausflugstour. Der Bus brachte die Vereinsmitglieder nach Bad Schwalbach zur Landesgartenschau. Im Restaurant Kurschatten waren bereits die Tische für das Frühstück gedeckt. Gut gestärkt wurde das Gelände der Gartenschau in zwei Gruppen erkundet. Fachkundig erläuterten die Gästeführer Einzelheiten zur Ausstellung und zur Geschichte der Kurstadt. Im Gegensatz zu Wiesbaden hat Bad Schwalbach kalte Brunnen, was bei strahlendem Sommerwetter eine nicht zu verachtende Erfrischung bedeutete. Der Stahlbrunnen im Röthelbachtal gehört zu den eisenhaltigsten Quellen Deutschlands, die wechselnde Bepflanzung um den Brunnenpavillon leuchtete in gelb- bis rostbraunen Farben. Mit 2500 qm Wechselflor, der die Rasenflächen der Landesgartenschau einsäumt, boten sich immer wieder neue Farbmuster. Eine Weltkugel aus mehr als 1000 geschmiedeten Rosen wurde von allen bestaunt. Der Pressberger Schmied A. Müller will mit einer Anzahl schwarzer Rosen, versteckt in vielen roten Rosen der Kugel, darauf hinweisen, dass auf dieser Erde nicht alles nur gut ist. Ein Hang mit blühenden roten Rosen machte dem Juni als Rosenmonat alle Ehre. Wer Lust hatte, konnte neben der Lichtkirche seinen Wunsch notieren und an den Wunschbaum hängen.

Beim Wechsel ins zweite Tal der Ausstellung, dem Menzelbachtal, passierte die Gruppe die Villa Lilly, wo Kaiserin Elisabeth von Österreich mehrmals zur Kur abgestiegen war. Nach dem Testen der Champagnerquelle wurden die NordenstadterInnen von Brunnenfrauen in historischen Kostümen mit einem Glas Weinbrunnen begrüßt. Das kohlesäurehaltige Brunnenwasser ist besonders erfrischend.
Hinter dem Kurweiher konnte man die für die Gartenschauen typischen Ausstellungen finden. Neun Schaugärten mit je 100 qm Fläche gaben Beispiele, wie man das Motto der Ausstellung "Natur erleben. Natürlich leben." in einem kleinen Garten umsetzen kann. Beim Moorbadehaus ging die Führung zu Ende und jeder hatte Zeit für eigene Erkundungen, etwa mit der Moorbahn "ab in den Taunus" zu den Moorgruben fahren, Kräutergarten, Gemüsegarten und vielfältige Blumen in Töpfen anschauen, einfach in Ruhe im Schatten verschnaufen oder dem Spiel der Gruppe der indonesischen Gemeinde aus Frankfurt mit ihren Bambusinstrumenten - Angklung - bei der Lichtkirche zuhören.

Um 16 Uhr trafen sich alle zu Kaffee und Kuchen im Restaurant und hatten hinterher Gelegenheit zum Plaudern im Schattten bei einem erfrischenden Wind. Jeder hat die verschiedenen Brunnen gekostet, es gab keinen eindeutigen Favoriten, obwohl sie ein bisschen bizzeln und gut schmecken. Allen hat der Ausflug trotz des heißen Wetters Spaß gemacht und wer Lust und Hunger hatte, ging hinterher noch zum Abendessen ins Croatia. Dank an den Vorsitzenden Norbert Fischer und seine Frau Hanne für die ausgezeichnete Organisation des Ausflugs! (Gertrud Jensen)

Foto: Michael Schuba
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